2019 Sardinien 4. Teil

Vom Süden bis in den Nordosten / Rückreise

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Der Süden/Südosten/Osten

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12. - 15. September

Costa del Sud,  Küstenstraße,  Die Hauptstadt Cagliarie, Costa Rei🚐🌞

Über den Damm haben wir die Insel Sant' Antioco am frühen Vormittag verlassen und rollen den nächsten Zielen entgegen.

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Von der Costa del Sud  bis zur Costa Rei🏖🏝

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Die Route ist eine der schönsten Panoramastrecken hier auf der Insel südwestlich von Cagliari. Sie schwingt sich in zahllosen Kurven hinauf und eröffnet einem wunderbare Aussichten. Man kann sich gar nicht satt sehen über die mit viel Grün bewachsene Steilküste und das türkis-blaue, glitzernde Meer. Egal, beide Abschnitte sind ein Augenschmaus.

Wir haben versucht, so oft wie möglich, wenn es eine Parkgelegenheit gab, anzuhalten, um auszusteigen und den Anblick zu genießen.

Das Meer liegt oft tief unten und am schönsten fanden wir es an der Baia Chia. Auch hier wollten wir einen Badestopp einlegen, aber weil die Nacht zuvor dort ein Gewitter mit Starkregen die Parkplätze unter Wasser legte, ging das nicht. Der Platz war gesperrt. 

Man muss dazu sagen, dass die Parkplätze entweder kostenpflichtig sind oder man hat Glück und kann eine Lücke an der Küstenstraße ergattern. 

Ich muss gestehen, dass ich dachte, die Urlaubssaison geht dem Ende zu. Nein, dem ist nicht so. 

Jetzt Mitte September ist so manch ein Camping hier am Hotspot noch ausgebucht. 

Zum Beispiel war an der Costa Rei  bei einem sehr beliebten Camping alles belegt. 

Wir hatten aber hier beim zweiten Camping-Platz 

"Le Dune" Glück, auf dem wir dann für zwei Nächte  eingecheckt haben.

Navi Daten: N 39.276667, E 9.58222

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Zuvor aber ein paar Bilder über die Fahrt der letzten zwei Tage. Im Grunde ähnelt es sich alles, eine Märchen-Bucht mit glasklarem Wasser und goldgelbem Strand wechselt sich ab. Dort, wo es besonders reizvoll ist, sind auch die Sonnenanbeter in Scharen vertreten. Wir wollten uns nicht immer zu der Handtuch-und Sonnenschirm-Riege dazugesellen.

Deshalb sind wir auch hin und wieder zum  Naturstrand gewandert - und waren fast alleine.

Die letzten zwei Übernachtungsplätze in Meernähe haben wir uns über Park4night ausgesucht. Navi Daten:

1. Platz Nähe Chia

N 38.9056, E 8.80773

2. Platz Nähe Terra Mala

N 39.17891, E 9.35416

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CAGLIARI - die Hauptstadt

Ja, und ein bisschen Kultur wollten wir als Abwechslung auch noch mitnehmen und so legten wir einen Stopp in der Hauptstadt Cagliari ein. 

Dort parkten wir in der "Via Roma", von der man leicht zu Fuß in den historischen Stadtkern kommt.

N 39.20915, E 9.12221

Das sind zwei Panoramabilder vom oberen Castello aufgenommen. 

Ein toller Blick über die Stadt!

Die Cattedrale di Santa Maria und Sweety auf den Treppenstufen des Museums:

Nachdem wir am Abend fußmüde Cagliari verlassen haben, sind wir ersteinmal den fast 10 km langen Strand von Cagliari entlanggefahren. Dort war noch reichlich was los. Kein Wunder, denn die Temperaturen liegen immer noch um die 30 Grad.  

Auch in der Stadt füllte es sich gegen 17.00 Uhr schlagartig, dann machen die Lädchen nämlich wieder auf und man geht schick essen. 

Wir fuhren zur Übernachtung diesen ruhigen Platz an

(kleines Bild) und hörten nur das Meer rauschen, sonst nichts. (Daten oben)

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Die Costa Rei🌞🕶🏊‍♂️

Heute sind wir dann die Küstenstraße bis zur Costa Rei weitergefahren und es wird stellenweise immer schöner, auch weil alles grün ist. Dazu das türkis-blaue Meer, einfach toll.

Die Küste ist zwar sehr bebaut, aber alles fügt sich harmonisch ineinander. Und ich sah endlich mal wieder blühende Sträucher in allen Farben, was ich im Norden und Westen sehr vermisst habe.💐🌸🌺

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Bei dieser Gelegenheit muss ich jetzt auch mal etwas Negatives ansprechen - und das ist der Müll. 

Ich kann es nicht verstehen, dass man seinen Müll, egal wer auch immer es ist, einfach in Büschen, an Straßenrändern, in Meeresnähe, auf Rastplätzen oder an Klippenabhängen entsorgt. Ganze Müllbeutel und Säcke werden einfach abgelegt. Auch das ist Sardinien! ( und Italien?)

Ich glaube, dass andere Urlauber das auch sehen. Aber darüber wird "nix" gesagt, auch in Reiseblogs kaum geschrieben.

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Nun wieder etwas Schönes🏝🏜🏖

Wir sind dann, nachdem wir noch verschiedene Abstecher gemacht haben, (z.B. zum Capo Carbonara und zum Wochenendeinkauf) bis hier zum jetzigen Camping 

"Le Dune" an die Costa Rei gerollt. 

Er hat Meerzugang und auch sonst ist alles okay hier. 

Das Meer und der Strand - das ist echtes Südsee-Flair! (Navi Daten oben)

Hier machen wir bis Montag Pause. Werden schwimmen, kochen und relaxen, um anschließend den Osten Sardiniens zu erkunden. 

Ein Abstecher ins Gebirge ist geplant. Schaun wir mal!

Das ist der Campingplatz "Le Dune" von der Meerseite mit einer vorgelagerten Lagune.

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Der Osten

Das Gebirge und das Meer

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Barisado, Torre di Bari, Lanusei mit Parco Camine, 

Wanderung Monti Gennargentu, Bergdörfer in der Barbagia

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16. September 

Wir verabschieden uns von der Costa Rei und möchten so schnell wie möglich einige Kilometer abspulen. Unser Ziel ist ein Ausflug zum Dach Sardiniens, dem Monti Gennargentu.   

Wir nehmen die SS 125 bis Barisado. Dort sind wir so zeitig, das wir am Vormittag einen Spaziergang durch das gemächliche und authentische Städtchen machen. 

Glück hatten wir mit einer Parklücke direkt an einem süßen Kaffee und kauften zum Nachmittag mal wieder etwas Kuchen ein.

Zur Überraschung gab es auch hier schöne Wandmalereien an den Hausfassaden, die ich doch glatt fotografieren musste.

Wie gesagt, wir hatten ja noch Zeit und so besuchten wir den Touristen-Magnet, die Marina di Bari. Diese kleine Küstensiedlung wird auch "Torre di Bari" genannt, weil ein Sarazenen-Turm über die malerisch gelegene Bucht trohnt. Dort gibt's nicht viel mehr, als eine handvoll Hotels und ein idyllisch gelegener Camping in dieser Bucht.

Wir haben eine lange Mittagspause mit anschl. Kaffee und Kuchen eingelegt und hatten nebenbei einen sehr netten Plausch mit ungarischen Touristen.

Ein letzter Strandspaziergang und ein kurzes Abbaden und dann ging es am Nachmittag weiter. Wir hatten uns einen schönen Platz in einem Picknickgelände ausgesucht, der ein Stück hinter Lanusei an der SS 389 liegt. Wir brauchen frische Luft!

Die Durchfahrt, wie so oft in den Bergorten, ist immer wieder spannend. Ich hatte mir notiert: "Straßenverlauf wie ein Drehwurm". Aber man schafft es letztendlich doch, da durchzukommen, auch wenn unser Here-Navi uns "verscheiß......"!

Manches Mal glaubt es wohl, wir sind mit einem Fahrrad unterwegs......

Die Eindrücke von unterwegs:

Die Fahrt dorthin war für das Auge wunderbar. Endlich einmal Bäume ! - Steineichen und Kastanien. Alles grün!

Auch der Spaziergang, den man ausgiebig im Gelände unternehmen kann, war herrlich, zumal man durchatmen konnte. Ich glaube, wir waren schon 500 m ü.M.! Und wir hatten keine Mücken und keine Fliegen.     

Dementsprechend war auch die Nacht, sehr ruhig und erholsam-frisch. Sweety war in ihrem Element, ein Wald und Eidechsen. 

Navi Daten: "Parco Camine" bei Lanusei 

N 39.89944, E 9.51360  

mit einer schön angelegten Quelle, ein paar Meter weiter am rechten Abzweig nach Arzena, die auch von den Einheimischen zum Wasserholen genutzt wird

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Wanderung im Gennargentu-Gebirge

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17. September

Gespannt auf das höchste Gebirge Sardiniens fuhren wir recht früh los. Unterwegs auf der SS 389 sahen wir links und rechts einige Bergspitzen, auch wenn es eine ganze Zeit bis in die Gipfelregionen noch bewaldet war. Die Luft war frisch, eine Erholung für uns drei.

Und hier noch ein paar Bilder von der Fahrt. Vor dem Bergdörfchen Fonni biegt die gut zu fahrende Straße ab und führt uns direkt bis zur Talstation des Skiliftes (1500 m).

Übernachtungsplatz

Navi Daten: N 40.02300, E 9.30392

Dort gibt es ausreichend Platz zum Parken und auch zum Übernachten. Und das mit einem tollen Panorama.

Der Blick vom Parkplatz am Skilift über die Inselberge vom Womo aus:

Wir waren nicht die Einzigen, die sich diese Anfahrt zum Ausgangspunkt für eine Wanderung ausgesucht hatten, aber es waren alles jüngere Paare..... !  

Los geht es:

Wir wechseln die Schuhe und nehmen den Rucksack. Sweety bellt laut vor Freude. Eine vierstündige Wanderung liegt vor uns.

Hier von der Talstation führt ein angenehmer Wanderweg zum höchsten Berg, dem 

Punte La Mamora. (1834 m). 

In jüngeren Jahren hätten wir den Weg mit "links" gelaufen. Wir haben ihn bis zum Fuße des vorgelagerten Gipfels, dem Bruncu Spina (1829 m) erwandert. Das war ein supertolles Erlebnis, zumal die Sicht recht gut war. Es wehte immer ein laues, frisches Lüftchen und Trink-Wasser aus der Quelle gibt es auch. Weil wir keine Wanderkarte hatten, orientierten wir uns an der roten Weg-Markierung. 

Für uns war klar, dass wir den selben Weg zurückgehen, um uns nicht zu verlaufen. (Internetempfang war gleich Null.)

Nun aber ein paar Bilder von dieser landschaftlich schlicht urtümlichen Bergwelt:

Ja, das war das "Dach Sardiniens"
Ja, das war das "Dach Sardiniens"

Und eine Wanderung macht hungrig, schnell das Vorgekochte aufs Feuer und nach dem Essen die einsetzende Dunkelheit genossen.

Wir haben hier oben, den Sternen nah, mit noch einem Womofahrzeug aus Deutschland die Nacht sehr erholsam verbracht.

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Ach ja, das sind Sweetys Spielgefährten, die natürlich immer schnell verschwunden waren.

Dadurch lief sie die Strecke doppelt und fiel im Womo in einen Tiefschlaf.

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Die Bergdörfer in der Barbagia:

Mamoida und Orgosolo

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18. September

Ja, es war eine ruhige Nacht und tatsächlich war der Himmel voller Sterne. 

Die Planung steht und zwar  möchten wir heute noch ein/zwei Orte hier im Gebirge aufsuchen, die lt. Reiseführer interessant sein sollen. 

Dazu fahren wir zuerst bis Fonni zurück und biegen dann nach Gavoi ab, um in Mamoiada den ersten Stopp einzulegen.

Nach Gavoi rollen wir unzählige Kehren hinab und erreichen den Stausee Lago di Gusana. 

Die Aussicht auf die Bergwelt und auf den See ist wirklich 

sehr schön. Doch am See fanden wir nicht eine einzige Picknickgelegenheit, alles war verschlossen oder zugewuchert. 

Schade, solch eine tolle Kulisse.

Schön war die Fahrt, denn viele Steineichen schmücken hier mit ihren Kronen das Weideland. Und schon trudeln wir in Mamoiada ein. Das Dorf ist bekannt für die geschnitzten Faschingsmasken, die besonders ausdrucksstark sind. Diese Masken haben eine uralte Tradition auf Sardinien. 

Man kann auch welche kaufen. Ansonsten hat uns der Ort recht gut gefallen und wir machten dort auch gleich unsere Mittagspause.

Von hier ging es die SP 22 über unzählige Serpentinen, immer mit Blick auf das Gebirge "Supramonte", nach Orgosolo.

Hier blieben wir gleich am Ortseingang auf einem PKW- Parkplatz stehen, denn einige Ortsdurchfahrten haben uns vorsichtig gemacht.

Das Hirtendorf Orgosolo ist weltweit (lt. Reiseführer) über die Landesgrenze hinaus bekannt. Und zwar, weil fast ein jedes Haus im Dorf ein Wandbild (Murales) schmückt. 

Außerhalb war es in der Geschichte das "Banditendorf" schlechthin, in dem die Blutrache ausgeübt wurde und deren Bewohner heute noch als überaus stolz, eigensinnig und misstrauisch gelten.

Jedenfalls sieht das Dorf wie ein Freilichtmuseum aus. 

Man kann nur staunen. Nicht nur politische und gesellschaftliche Ereignisse, auch die aus dem täglichen Leben werden verewigt.

Hier in diesem Bergdorf haben wir uns (bei sehr angenehmen Temperaturen) vom Nachmittag bis zum Abend vertrödelt; und uns dann im Ort diesen Übernachtungs-Stellplatz über Camper-Kontakt ausgesucht:

Navi Daten: N 40.206135, E 9.356546 

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Die Fahrt nach Nuoro, Das Ethnographische Museum, 

Quelle "Su Gologone", Fahrt nach Orosei/Strand

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19. September

Nach dem Erwachen und dem Frühstück rollen die Räder wieder und es geht eine wunderbare Strecke entlang, hinein in die Bergwelt des Supramonte

in Richtung Nuoro, Hauptstadt der ehemaligen "Banditen-Provinz".

Wir waren ganz alleine auf der schmalen Nebenstraße, die sich in Serpentinen am Berg entlangwindet. Die Sonne hatte Mühe, die Bergspitzen zu erklimmen. Trotzdem hab' ich ein paar Fotos gemacht. Das Auge sieht ja gewöhnlich alles viel schöner.

Die V+E (kostenlos) stand an und deshalb fuhren wir am Stadtrand von Nuoro nur zu diesem Zweck den Stellplatz an.

Navi-Daten:

N 40.31445,  E 9.32781

In Nuoro wollte ich mir eigentlich nur das "Muse del Costume" und die Cattedrale ansehen. Beides liegt wenige Schritte voneinander entfernt. 

Wir waren mutig und fuhren bis vor die "Tür" des Museums, und fanden eine einzige Parklücke. 

Das Museum war sehr interessant und es sind bemerkenswerte Sammlungen untergebracht, wie zum Beispiel:  

Prachtvolle Trachten, Schmuck, Teppiche und sogar über 

6000 verschiedene Backwaren werden gezeigt. Die Audio mit Kopfhörer war in deutsch.

Es ist Sardiniens größtes und schönstes volkskundliches Museum. Ich bin sehr gerne in einem ethnografischen Museum. In Rumänien oder Norwegen, auch in Polen und Albanien hat es mir sehr gut gefallen.

Dieses Museum hat fast keine Außenanlagen, nur ein paar Wohngebäude, die verschlossen waren.

Die Ausstellungs-Stücke im Museumsgebäude, die gezeigt werden, sind alle hinter Glas. Außerdem wurde dort zur selben Zeit auch eine neuzeitliche Fotoausstellung vorgestellt.

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Nach einem "Mittag" (außer Panini gibt's ja meistens um 12.00 Uhr in den Bars, Cafés, Restaurants nichts warmes)

mit schönem Ausblick, sind wir dann in Richtung Meer gefahren. Wir möchten die drei letzten Tage auf der Insel das türkis-blaue Meer und den goldgelben Strand sehen. Für viele Reisende ist das ja das eigentliche Highlight auf Sardinien und sie sind nicht selten die meiste Zeit auf ihrem "schönsten" Camping!

Nun rollen wir aus dem Hochland runter zum Meer!

Während der Fahrt begleiten uns rechterhand die schönen Supramonte-Felsen.

Weil wir an der Straße in Richtung Orosei das Hinweisschild auf die wasserreichste Quelle Sardiniens 

"Su Gologone" entdecken, sind wir das kurze Stück dorthin abgebogen. 

Die Quelle ist beeindruckend. Es sollen bis zu 300 Liter pro Sekunde aus einer Felswand sprudeln, was man aber nur hört und nicht sieht. Das Becken haben Taucher erforscht, die nicht bis zum Grund vordringen konnten, so tief ist es.

Ein negativer Beigeschmack war, dass das Kirchlein und alles was man sonst mal irgendwann erklettern konnte, verfallen ist und abgesperrt wurde. Eintritt 3,00/P.

Ja, und nun sind wir in "schnellen Schritten" mit Einkaufsstopp in Orosei hier am Meer,

genauer gesagt auf dem Camping/Stellplatz (20,00 Euro)

"Beach Garden"  eingetrudelt. 

Navi Daten: N 40.34475, E 9.68615 

(Fußgänger-Hängebrücke zum Wasser)

Die Lage ist okay, ruhig, aber kein Meerblick. Ein erster Spaziergang und dann ein erfrischendes Bad, denn es waren den ganzen Tag um die 30 Grad.

Und jetzt kann der Tag ausklingen!

20. - 22. September  / Drei Tage am Meer

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Das Strandbad Marina de Orosei

Heute am 1. (Meer) Tag sind wir gleich um 7.00 Uhr baden gegangen! 

Wir waren ganz alleine, einfach toll. Das Wasser war so warm, wie in der Badewanne, wirklich, denn Edwin ist freiwillig reingegangen. Und das heißt schon was.

Später nach dem Frühstück setzten wir den Camper um und reihten uns dort ein, wo man jetzt in der Nachsaison geduldet mit Meerblick! stehen kann. Das heißt, neben dem Camping, quasi umsonst, auch nachts.

Der schier endlos erscheinende Strand ist wirklich zauberhaft. Der Fluss Cedrino trennt den Strand vom Meer und sieht aus, wie eine Art Nehrung. Er fließt kilometerweit parallel zum Strand. 

Wir haben heute früh einen superlangen Spaziergang gemacht, um die Natur und die Stille zu genießen. Dabei entdeckten wir sogar Kraniche.

Hier einige Bilder, auch vom neuen (gedulteten) Platz:

Nun ist diese Reise fast zu Ende. Wir sind nur noch dieses Wochenende auf Sardinien - und dann geht's mit der Fähre am 23. September wieder auf das Festland zurück. Vier Wochen haben wir diese italienische Urlaubsinsel bereist und uns von der Schönheit der Natur überzeugen lassen. Ich möchte mich auf ein kleines Fazit beschränken:  Es gibt Sardininliebhaber und es gibt Korsikaliebhaber. Mit dem Wohnmobil ist die Insel Sardinien natürlich besser zu bereisen. Ich bin ein Korsika-Fan. Warum das so ist? Das zu beantworten würde zu weit führen. Nur soviel sei gesagt: Auf Korsika ist man am Meer und in den Bergen zugleich. Das ist auf Sardinien nicht so.Wir waren auf Korsika und jetzt auf Sardinien auf Wegen unterwegs, die man eigentlich mit einem größeren Womo nicht fahren kann. Deshalb haben wir sehr viele Ecken kennengelernt, die man normalerweise in zwei Wochen Strandurlaub nicht sieht. Und wir waren dieses Mal etwas zu früh unterwegs. Auch von Mitte /Ende August bis in den September ist noch fast Hochsaison. Das haben wir auf Korsika nicht so in Erinnerung. Die Sarden leben mit und von den Touris und sind auch dementsprechend freundlich.
Nun ist diese Reise fast zu Ende. Wir sind nur noch dieses Wochenende auf Sardinien - und dann geht's mit der Fähre am 23. September wieder auf das Festland zurück. Vier Wochen haben wir diese italienische Urlaubsinsel bereist und uns von der Schönheit der Natur überzeugen lassen. Ich möchte mich auf ein kleines Fazit beschränken: Es gibt Sardininliebhaber und es gibt Korsikaliebhaber. Mit dem Wohnmobil ist die Insel Sardinien natürlich besser zu bereisen. Ich bin ein Korsika-Fan. Warum das so ist? Das zu beantworten würde zu weit führen. Nur soviel sei gesagt: Auf Korsika ist man am Meer und in den Bergen zugleich. Das ist auf Sardinien nicht so.Wir waren auf Korsika und jetzt auf Sardinien auf Wegen unterwegs, die man eigentlich mit einem größeren Womo nicht fahren kann. Deshalb haben wir sehr viele Ecken kennengelernt, die man normalerweise in zwei Wochen Strandurlaub nicht sieht. Und wir waren dieses Mal etwas zu früh unterwegs. Auch von Mitte /Ende August bis in den September ist noch fast Hochsaison. Das haben wir auf Korsika nicht so in Erinnerung. Die Sarden leben mit und von den Touris und sind auch dementsprechend freundlich.

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Capo Coda Cavallo

Heute am 2. (Meer) Tag haben wir auf dem Weg nach Olbia eine Rundfahrt gemacht. Zwischen San Theodor und Olbia reiht sich ein Ferienort an den anderen. Offizielle Stellplätze gibt es keine, die Zufahrten zu den Parkplätzen sind immer noch mit einer Schranke und Höhenbegrenzung versehen, also für Womos gesperrt.

Wenn es erlaubt ist, kostet es um die 20,00 Euro für einen Camper. Besetztes Kassenhäuschen! Nur um einmal zu schauen, nicht akzeptabel! 

Wir hätten uns den "La Cinta"  ("Das Band" - einer von den Super-Stränden) sonst gerne angesehen. Und auf dem Camping dort besteht Hundeverbot, ging auch nicht. 

Kann man nicht ändern.

Aber dafür hatten wir dann ein anderes Highlight umsonst! 

Wir konnten zum Capo Coda Cavallo - (Pferdeschwanz-Kap)  bis ganz nach oben fahren. 

Dort angekommen, war längsseits der Straße eine Parkmöglichkeit. Weiter hinten gibt es einen großen Sandparkplatz.

Es eröffnet sich ein großartiger Blickauf die Küste, das Meer und die gegenüberliegenden Inseln. Zuerst vergisst man glatt das Fotografieren, so toll ist es.

Und weil wir ja Zeit hatten, tranken wir mit dieser Aussicht in aller Ruhe unseren Nachmittagskaffee.

Das ist unser Logenplatz und etwas unterhalb gibt es diese "Villagios".

Wir sind zum Abend auf den "Camping Tavolara" gefahren.

Es ist der letzte Camping vor Olbia.

Navi Daten: N 40.85877, E 9.64337

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Und nun am 3. (Meer)Tag, es ist der letzte auf Sardinen, schauen wir uns den Strand und die Umgebung vom Camping an. 

Den Rest des Tages relaxen wir dann bei sommerlichen, jedoch recht schwülwarmen Temperaturen und planen schon mal die Rückreise.🚐

Der Acsi-Campinglatz ist in Ordnung. Die Plätze sind sehr schön durch Hecken abgetrennt, jeder hat "seine Ruhe" und Sonnendächer gibt es auch. Sehr große Womos fahren auf eine Stellfläche, weil die Plätze zum Rangieren etwas eng sind. Er besteht ja seit fast 50 Jahren und da fuhr man mit Zelt oder mit kleinen Womos. 

Jedenfalls ist der Platz super geeignet, wenn man am nächsten Morgen zur Fähre möchte.🚢

23. September

Um 8.00 Uhr trudeln wir nach kurzer Fahrt im Fährhafen in Olbia ein und kommen als drittes Fahrzeug aufs Deck. Die Fahrt dauert gefühlt sehr, sehr lange, obwohl wir es uns gemütlich gemacht haben. Gegen 18.30 Uhr, also fast nach neun Stunden, rollen wir von der Fähre. Ab Livorno bis hierher zum 70 km entfernten Stell-/Übernachtungsplatz war ein überaus reger Fahrzeugverkehr, fast wie in der Hauptsaison. 

Die Sardinienreise ist nun zu Ende. Wir haben sehr viel gesehen und viele schöne Erlebnisse gehabt, die wir nicht so schnell vergessen werden. 

Wir hoffen, dass wir gesund bleiben und im Winter unsere nächsten größeren Reise-Ziele in Richtung Osteuropa planen können.

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Die Rückfahrt vom 24. - 29. September über ca. 1500 km bis nach Hause.

Ein paar Bilder von unterwegs: 

Der Iseo-See 

Der Campingplatz - ein Ruhepool vor unserer langen Rückfahrt nach Hause.

Die großartige Fahrt über das Stilfserjoch in Richtung Reschenpass. 

Ein unvergeßliches Erlebnis für uns.

Ein idyllischer Übernachtungs/Stellplatz

Am letzten Abend fuhren wir zur Übernachtung diesen Platz vor den Toren der Stadt Halle an. Hier in Brachwitz an der Saale wird gerade vieles erneuert. Wir hoffen, dieses Flair geht nicht verloren. Die kleine Fähre war unermüdlich im Einsatz und fuhr noch bei einsetzender Dunkelheit.

(Wasser+WC+Müll = 9,00 Euro)  

Am Fährhaus kann man ersehen, wie hoch der Kegel während des Hochwassers (2013 am höchsten)  in den einzelnen Jahren  war.

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So, nun sind wir seit dem 29. September wieder zurück in  "Klein Schweden" und was soll ich sagen, vom "Goldenen Herbst" keine Spur. Er hat uns mit Regen und Sturm empfangen.

Aber wir haben ja genug Sonne und Wärme in den sechs Wochen getankt und freuen uns jetzt schon irgendwie auf die dritte Jahreszeit.

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Und ein erster Spaziergang quasi bei uns um die Ecke fühlt sich gut an, denn die Heide blüht noch!

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