2019 Portugal

- Rückreise durch Nordspanien und Frankreich

(Moncao, Santiago de Compostella, Cabo Finisterre,

Concello de Laxe, Praia de Anges Santas - Felsformationen,

Naturschutzgebiet Picos de Europa, Castro Urdiales, Lekeitio,

Hondaribbia,  Mirador de Jaizkibel, Belvès, Nevers a.d. Loire,

Troyes,  Commercy, Luxemburg-Stadt, Trier)


1. - 2. Juni

Es geht nach Galicien! Aber noch sind wir in Portugal.

Wir rollen von unserem tollen (Aussichts-)Übernachtungsplatz im Peneda-Nationalpark früh am Morgen die Straße 1138  cirka 15 km durch diese fantastische Natur, bis es dann die N 301 und N 202 nach Moncao geht.

Hier werden wir über den Fluss fahren und Portugal verlassen. Vorher machen wir aber noch einen kleinen Stopp in der Stadt.

Ein wenig bummeln, ein netter Camperplausch und ein Stadt-Umzug anlässlich eines Weinfestes - und dann geht es nach Galicien. 

Unser heutiges Ziel ist:

Santiago de Compostela - die Pilgerstadt

Unterwegs sehen wir ganz oft diese Schilder, die den Pilgern den Weg weisen. Wir kommen während unserer Mittagsrast in Galicien, auch später noch, mit einigen Pilgern ins Gespräch. Es ist faszinierend zu hören, mit welcher Freude sie diesen oft sehr langen Weg laufen. 

Das sind 250 km! Manche laufen ihn in nur 10 Tagen von Porto bis Santiago und einige pilgern von Polen über Frankreich bis Santiago d.C.! Beachtliche Leistung!

Am Nachmittag kommen wir dann auf dem Stellplatz in Santiago d. C. an. Wir sind die N 550 gefahren.

Navi Daten: 

N 42.87481,  W 8.53068

Der Stell/ Übern.Platz liegt unterhalb der Stadt. Man muss ca. 2 km bis zur Kathedrale laufen oder kann auch den Linienbus nehmen.

Wir entscheiden uns, am Abend zu Fuß in die Stadt zu gehen. Erst gehts durch einen Naturpfad und dann weiter die verwinkelten Gassen.Wir laufen mit dem Smartphone. Der Spaziergang ist für uns drei nach dem Autofahren okay. Erst gegen 22.00 Uhr sind wir wieder am Womo zurück, auf dem es zu unserer Verwunderung die ganze Nacht trotz Stadtnähe total ruhig war. 

Es war schon ein erhebendes Gefühl, die Kathedrale zu sehen. Wir waren nur von der Vermarktung etwas irritiert. Eine riesige Bühne war aufgebaut und eine Band machte laute Pop-Musik. Auf der anderen Seite der Kathedrale gab es ein Klavierkonzert. Alle Restaurants und Cafés in den vielen Gassen um die Kathedrale herum waren bis auf den letzten Platz besetzt. 

(Es war Samstag!)

Dementsprechend laut war auch der Geräuschpegel in der Altstadt.

Leider sahen wir wenige Pilger, sicher waren wir zu spät, denn mittags findet ja der Gottesdienst statt, an dem die Pilger teilnehmen. 

Die Kathedrale wird innen und außen aufwendig restauriert. Vieles ist innen verhüllt, aber man konnte sie besichtigen.

Am nächsten Morgen sind wir dann an das westliche "Cabo Finisterre" gefahren, (bis ans Ende der Welt) um das eigentliche Ziel:  km O  des Pilgerweges zu besuchen. 

Dort ging es beschaulicher und entsprechend sinnlich- berührender zu. Man kam mit einigen Pilgern ins Gespräch und erfuhr etwas über die Beweggründe, warum sie den Weg gelaufen sind.

Wir erfuhren, dass es ein Ritual ist, etwas abzulegen, was man während der Wanderung bei sich hatte. Die Sonnenuntergänge sind dort besonders schön und werden von den Pilgern in aller Stille genossen, so erzählt man uns.

Leider war heute der erste Tag ohne Sonne!

Nun müssen wir aber schauen, welchen Übernachtungsplatz wir heute ansteuern, um den Rest des Sonntags dort zu verbringen.

Hier sind wir nun gelandet und das Meer 

- der Atlantik - hat uns wieder! Wir befinden uns nur ein paar Kilometer nördlich vom Kap Finisterre.

Navi Daten: 

N 43.193298, W 9.03827  - in der Nähe von Laxe - 

Park4night

Der Stellplatz ist gut für eine Nacht. Es gibt sogar Strandduschen und Toiletten, alles kostenlos. Hauptsächlich sind hier ein paar junge Leute, die surfen und die sich häuslich eingerichtet haben. Aber das beste ist dieser Rundumblick! Es ist fast menschenleer am Strand, man ist quasi alleine.

Die Natur ist wieder ganz nach unserem Geschmack und deshalb drehen wir mit Sweety eine große Runde und lassen den ersten Tag in Galicien ruhig ausklingen. 

Etwas bewölkt war es und die Temperatur ist von gestern zu heute um mindestens 10 Grad gesunken.

Auch hier blüht es in dem Seesand wunderhübsch!


3. und 4. Juni

Unser Weg führt uns ab jetzt in Richtung Heimat und das heißt, wir rollen die Küstenstraßen oder auch mal die Autobahn an Spaniens Nord-Küste entlang. Wenn wir nicht mehr fahren möchten, halten wir an und schauen, ob wir uns noch etwas schönes ansehen können und ob uns der Übernachtungsplatz zusagt.

Und schon sind wir in Asturien. Hier gibt es Felsformationen im Meer, die im Sommer ein Besuchermagnet sind. 

Wir fahren den Stellplatz an und sind überrascht, dass es hier trotz Vorsaison schon recht gut besucht ist.

Navi-Daten: N 43.5531 , W 7.15714

Felsformationen: Santa As Cateidreis, am Praia de Angas Santas 

Wir hatten Glück, denn wir sahen die Felsen zu Anfang bei Flut. Sie schauten nur zur Hälfte aus dem Wasser heraus. Dann spät am Abend bei Ebbe konnte man den Strand betreten und um die riesigen Felsformationen laufen. Das war ein tolles Erlebnis. Man konnte es kaum glauben, dass nachmittags noch alles voller Wasser war.

Und am nächsten Tag ging es wieder auf die Autobahn. 

V+E war sogar an einer Raststätte möglich.

In der Nähe des Naturschutzgebietes "Picos de Europa" haben wir während einer längeren Rast diese Bilder machen können. Das Gebirge hätten wir gerne umrundet, aber das lässt der Zeitplan leider nicht mehr zu. 

Und so wird es vielleicht ein Ziel für die nächste Reise sein?

Der Stellplatz, den wir uns ausgesucht hatten, den gab es nicht mehr. Aber wir bleiben trotzdem hier und zwar in :

Es ist eine urige Stadt, die neben einem Castell, einem Stadtstrand, vielen Kneipen und, und, und ..... auch noch eine schöne Architektur zu bieten hat. 

Wir stehen in der Nähe des Stadtstrandes, in einer Stichstraße direkt am Park mit Blick aufs Wasser, für diese eine Nacht! 

Mit uns sind hier noch zwei weitere kleine Vans und die Polizei fuhr ohne Kommentar Streife. Wir werden geduldet.

Die Spanier werden ja immer abends mobil und wir wurden es auch und so haben wir den Abend mit Gesprächen und Musik recht amüsant ausklingen lassen.


5. und 6. Juni

Also, die Nacht war trotz Regen ruhig in dieser Stichstraße, wenn Sweety 🐶nicht gewesen wäre. Wir hatten Laternen-

(Fest)beleuchtung um unser Womo herum. Was für ein Glück, denn Sweety musste die Nacht mehrmals raus. Aber nun ist wieder alles gut. Wer weiß, was sie gefunden und gefressen hat. Man kann noch so aufpassen, eh man sich versieht.....

Wir beschließen, heute die Küstenstraßen so lange wie möglich zu fahren. Später umfahren wir dann auch Bilbao, um gleich wieder in Richtung Bermeo - Gernika mit dem Hauptziel Lekeitio zur Küste zu kommen.

Die Straßen sind zwar kurvig und auch etwas eng und man schlängelt sich hoch und runter, doch man kann sie gut fahren. 

Die Aussicht auf das Meer und auf die schroffen Klippen sind traumhaft. 🏞🏝Der Wald sieht aus, als wenn man im Urwald unterwegs ist, so zugewachsen ist es alles und auch die Artenvielfalt ist beeindruckend. 

In Lekeitio haben wir einen Parkplatz mit viel Glück gefunden. Man kann auch am Port parken, was wir später erst sahen. 

Die Straßen im Ort sind ziemlich eng. Lekeitio selber hat uns aber total begeistert und wir haben dort eine längere Rast eingelegt.🏰

Das sind ein paar Schnappschüsse durch die Frontscheibe, ich konnte es nicht lassen!

Man sieht soviel und es wird schöner und schöner, doch nur immer anhalten geht auch nicht........... das macht mein Chauffeur nicht mit. Manchmal meckert er schon mit mir!

Wir fuhren morgens mit Regen im Gepäck los, der sich am Tag glücklicherweise verzog.

Das ist unser Glücks-Parkplatz und genau davor saß diese hübsche Taube und ließ sich in aller Seelen Ruhe fotografieren.

Das ist der hübsche Ort Lekeitio.

Einen Strand gibt es auch.

Wir konnten uns gar nicht satt sehen. Es waren kaum Leute unterwegs, denn zuvor hat es ganz heftig geregnet. Seit wir Portugal verlassen haben, hat sich ein Tiefdruckgebiet breit gemacht und das begleitet uns die letzten Tage.

Es war noch Zeit und wir setzten unsere Küstenfahrt fort - über Deba und Zarautz (alles kleine Seebäder), ganz herrliche Ausblicke und ob man wollte oder nicht, man musste einfach anhalten .....

Nein, nach San Sebastian wollten wir nicht, dafür hatten wir die Natur zu sehr verinnerlicht. Wir umfahren sie, diese Stadt!, auch weil wir keine Lust auf den meist vollen Stellplatz dort hatten. Kurz darauf fanden wir in der App Camper-Kontakt diesen wunderbaren Platz! 

Und zwar in der Nähe von Hondarribia (noch Spanien) ganz oben am "Mirador de Jaizkibel" (Pico Jaizkibel).

Navi Daten: N 43.35328,  W 1.84209   (auch mit großen Womos von Hondarribia gut zu erreichen)

Die Sicht auf die Stadt war abends wunderschön und am Morgen sah man das Meer auf der anderen Seite im strahlenden Blau. Mit uns standen die Nacht ca. 6 Womos auch hier oben. Es war recht frisch! 

Ja, und abends zog es sich ganz schön zu, doch morgens war alles wieder wie weggeblasen. 

Viele Pilger wandern früh hier vorbei, denn der französisch-spanische Pilger-Weg führt hier entlang. Nette Gespräche haben sich u.a. auch mit zwei jungen Mädchen aus der Uckermark ergeben. Man läuft oft nur Teilstrecken in einem Kurzurlaub. So summieren sich die Kilometer dann auch irgendwann.

Aber leider müssen wir auch wieder Abschied nehmen und verlassen doch mit etwas Wehmut diese wunderschöne Landschaft! Wir sagen Tschüß Nordspanien - Baskenland! 

In Frankreich fahren wir dann ersteinmal auf die Autobahn, um ein bisschen Strecke zu machen.

Aber nach einiger Zeit reicht es uns, dieses eintönige Rasen! 

Auch die "Wegelagerer" verderben uns den Spaß. Es wird laufend kassiert......  für unser Empfinden bald zu viel. 

Also geht es wieder auf die Nationalstraßen weiter und die gute Laune kommt sofort zurück. Man sieht etwas vom Land. Gerne hätten wir das Baskenland etwas näher kennengelernt - vielleicht beim nächsten Mal. Die schmucken Fachwerkhäuschen mit den hübschen Fensterlädchen sind mir während der Fahrt immer wieder aufgefallen.

Irgendwie war es ein siebter Sinn, dass wir gerade diese Ausfahrt bei Mont-de-Mausan zur Mittags-Rast gewählt haben. Plötzlich standen wir auf einem sehr hübschen Rastplatz mit See, Gaststätte und einem Park.

Dort gab's dann eine längere Pause, denn auch Sweety freut sich immer, wenn sie laufen kann. Die Sonne brachte 22 Grad auf's Thermometer.

Navi Daten: N 43.881401,  W 0.534427

Rastplatz

Gut gestärkt, ging die Fahrt weiter, bis mir unterwegs spontan einfiel, die Route zu ändern. Ich hatte Lust auf ein mittelalterliches Städtchen und so landeten wir auf einem Stellplatz mit V/E in Belvès.

Navi Daten: N 44.77717, E O.99670

Deshalb bogen wir bei Bergerac in östlicher Richtung landeinwärts nach Sarlat-la-Caneda ab. Das war meine eigentliche Mittelalterstadt (Favorit), aber dann fuhren wir auf die Stadt Belvès zu und blieben!

Das ist es, dieses altertümliche Städtchen, das ich einfach so im Internet fand. Alt, hübsch restauriert, überschaubar und fast menschenleer. Wir spazierten durch die engen Gassen und waren ganz angetan von der alten Bausubstanz.
Das ist es, dieses altertümliche Städtchen, das ich einfach so im Internet fand. Alt, hübsch restauriert, überschaubar und fast menschenleer. Wir spazierten durch die engen Gassen und waren ganz angetan von der alten Bausubstanz.

Rechts, das ist der Stellplatz im Grünen und sogar mit Sitzgelegenheit! Der Grashüpfer suchte sich seine auf der Autoscheibe. Der Stellplatz befindet sich ca. 500 m von der Altstadt entfernt. Dort bekamen wir zu später Stunde nach unserem beendeten Rundgang sogar noch eine super knusprige Pizza serviert.

****** (Ich hab' so schön mit Sonnenlicht am 6. Juni fotografiert und erst im Womo zu später Stunde festgestellt, dass ich keine Chipkarte im Apparat hatte. Also bin ich nach dem Frühstück am 7.6. nocheinmal in die Altstadt gegangen, um die Erinnerung festzuhalten, leider mit Bewölkung. Mein Fotoapparat hat keinen internen Speicher.)******

Das sind ganz grob die Strecken, die wir die letzten Tage gefahren sind.


7. und 8. Juni

Nun haben wir schon ein ganzes Stück an Kilometer geschafft. Zwischendurch mal hier und dort angehalten. (vorallem mir und der Sweety zuliebe)  

Aber am Nachmittag trudelten wir dann in der Mittelalterstadt Nevers ein.

Nevers liegt am Fluss Loire. Wir sind deshalb hier gelandet, weil uns die Lage des Campingplatzes gefallen hat und haben gleich zwei Übernachtungen gebucht. Toll, dass es hier so naturbelassen ist. Man fühlt sich als ganz normaler Camper, kein Kuschelcamp, sondern es gibt viel Platz! Und es wird tatsächlich noch gezeltet, wie früher in Tschechien und Polen. Heute am Samstag kamen sehr viele Padler und Fahrradfahrer hier an, auch aus Deutschland.

Acsi-Platz:  Camping *** Nevers

Die Stadt ist über die Brücke fußläufig zu erreichen.


Am Freitagabend hörten die Regenschauer auf und auch der Wind ließ nach. Ein Regenbogen war der Bote für einen schönen zweiten Tag. Und Sweety war gleich in ihrem Element ***.... und Edwin hilft einem "verzweifelten" jungen Mann beim Zelt aufbauen...***

Also, die Stadt Nervers liegt im Burgung, ca. 250 km südlich von Paris. Sie blickt auf eine lange Geschichte zurück. Davon zeugen die verschiedenen Sehenswürdigkeiten, wie die Kirchen und die Kathedrale sowie mehrere andere historische Gebäude. Die Altstadt mit den engen Gassen und den zahlreichen Bürgerhäusern sind ein Besuch wert. Bekannt ist die Stadt vorallem, weil sie ein internationaler Wallfahrtsort ist. Die Pilger besuchen das Grab der Heiligen Schwester Bernadette, die hier im Kloster bestattet wurde. Viele Wander-, Fahrrad- und Kanutouren beginnen hier an der Loire.

Wir sind ganz entspannt geschlendert und haben uns auf dem Samstag-Markt noch einige frische Produkte mitgenommen.

Diese zwei Tage vergingen wieder so schnell und morgen geht's dann weiter. Vielleicht schaffen wir es ja, wie versprochen, zum Wochenende zu Hause zu sein.

Ein recht schönes und sonniges Pfingstfest, ganz gleich, ob zu Hause oder auf Reisen, das wünschen wir euch und danke für die visuelle Begleitung. Vielleicht trefft ihr bei eurer Pfingstour ja einen Pfingstochsen. Uns ist nur ein kupferndes Wildschwein  über den Weg gelaufen.

Ein schöner Sonnenuntergang hier an der Loire mit Blick auf die Altstadt lässt den Tag ausklingen.
Ein schöner Sonnenuntergang hier an der Loire mit Blick auf die Altstadt lässt den Tag ausklingen.

 

9. Juni (Pfingssonntag)

Wir sind wieder auf der Piste .....immer langsam weiter. 

Auf dem Campingplatz war ein reges Treiben, viele sind gestern noch angereist, um zu paddeln - und das bei einer Pfingst-Temperatur von 14 Grad. 

Ja, der Himmel ist bewölkt und wir werden diesen Tag nutzen, um ein gutes Stück vorwärts zu kommen. 


Weil wir quer durch's Land und durch Dörfer und Städte gefahren sind, ist es eine ganz schöne Zick-Zack-Route geworden. 

Aber so sahen wir auch etwas mehr, als man üblicherweise auf den Nationalstraßen und Autobahnen sieht.

Schaun' wir mal, wie weit wir kommen. Geplant ist die Gegend um Metz, das sind heute über 300 km.

Erster Stopp! Recht nett hier am Rastplatz!

Wir freuen uns jedesmal, das Sweety soooo gerne Auto fährt und wenn es wieder weitergeht, von ganz alleine reinhüpft.

Zuvor hielten wir noch bei einer:

und haben frisches Baguette und Kuchen eingesackt - und das am Pfingstsonntag punkt 12.00 Uhr!

Vom Verkaufsraum konnte man sogar in die Backstube schauen. In Fankreich schmecken die Baguette und die Croissants am besten! 

Durch Troyes (auch eine Stadt an der Seine) führt uns die weitere Strecke, vielleicht finden wir dort einen Parkplatz für einen kurzen Aufenthalt.

Ja, wir hatten gleich Glück mit einem Parkplatz, denn die Geschäfte hatten heute geschlossen!

Das ist Troyes in Bildern festgehalten:

Es fand ein kleines Fest statt, viele waren dort an der Bühne versammelt. So konnten wir uns in Ruhe ein paar Sehenswürdigkeiten anschauen, denn dort an den Kirchen war es fast menschenleer.  

Troyes wurde im 4. Jh. gegründet und kann mit  

herrlichen Fachwerkhäusern aus dem Mittelalter aufwarten. Die Kathedrale haben wir uns in der Kürze der Zeit nicht entgehen lassen. Als ich sie von innen sah, dachte ich, es sei die Notre Dame in Paris, solche Ähnlichkeit hatte das Bauwerk. Es ist immer wieder beeindruckend, diese riesigen Kirchen zu betreten! Und eine andächtige Ruhe strahlen diese Gebäude aus............ Frankreich ist reich bestückt mit diesen Bauwerken, ob groß oder kleiner!

Auf der Straße gab es einen Gratis-Tanzkurs und zum Wettbewerb um die "Schönste" haben sich diese Damen für ein Foto präsentiert. 

Wir bekamen Hunger, alles sah so appetitlich aus. 

Danach  spazierten wir zum  Parkplatz zurück, denn zwei Stunden hatten wir gut vertrödelt! 

Nun ging es die restlichen Kilometer weiter. 

Jetzt stehen wir in Commercy auf einem Stellplatz mit vier weiteren Womos (sehr nette Franzosen!) an der Mosel, ungefähr 70 km von Metz entfernt. 

Navi Daten: N 48.763919, E 5.595928

Man sprach uns gleich an, denn das Ehepaar arbeitet in Saarbrücken und spricht gut deutsch. Interessant war die Unterhaltung auch deshalb, weil man etwas über die Lebenssituation in Frankreich erfahren hat.

Morgen werden wir in Luxemburg den nächsten kurzen Stopp einlegen.


10. Juni (Pfingstmontag)

In aller Ruhe, die man jetzt nach den vielen Wochen in sich hat, rüsten wir, um weiterzufahren. 

Gegen Mittag sind wir in Luxemburg eingetroffen. Das Land besuchten wir vor vielen Jahren, als wir in der Vulkaneifel Urlaub machten, aber die Hauptstadt kannten wir nicht. Nun holen wir es nach.

Um es kurz zu machen, so richtig erwärmen konnte ich mich nicht. Es war nicht so ganz das, was ich mag. Trotzdem haben wir einen längeren Rundgang gemacht, zumal der Parkplatz, der uns quasi vor die Füße fiel, zentral lag.

Ein kleines Konzert von jungen Laienmusikern gab es auch noch zu hören. Das haben wir dann nach dem Rundgang mit einem Kaffee genossen.

Auch Sweety hat genau zugehört, sie vermisst wohl eure Musik, Hannah und Clara! Und sie freut sich schon sehr auf eure Streicheleinheiten!

Jetzt fahren wir nach Deutschland!

Nun sind wir in Trier. Hier an der Mosel gibt es einen Reisemobilpark. In Trier waren wir vor 30 Jahren! 

Aber leider fängt es an zu nieseln und so werden wir uns jetzt eine Ruhepause gönnen, bevor es morgen auf die Piste nach "Klein Schweden"  (Meck/Vorpommern) weitergeht.


Wenn das Wetter mitspielt, werden wir das Moseltal lang fahren, denn auch dort waren wir vor dreißig Jahren das letzte Mal.

Vielleicht erkennen wir ja einiges wieder und können uns bei dieser Gelegenheit noch einige schöne Orte mit den Weinhängen ansehen, wenn es zeitlich gut läuft. Am Wochenende, das steht fest, da möchten wir zu Hause sein.

Navi Daten:  N 49.74007,  E 6.62448

Einmal quer durch Deutschland - 1 000 Kilometer - dann sind wir erst zu Hause.
Einmal quer durch Deutschland - 1 000 Kilometer - dann sind wir erst zu Hause.

F A Z I T  

über die dreimonatige Rundreise um 

die Iberische Halbinsel

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Wir waren drei Monate unterwegs und haben so viel erlebt. Was soll ich schreiben? Ich hab' alles im Blog festgehalten, um nichts zu vergessen.

Es war eine wunderbare Reise. Wir haben wieder einmal "über den Tellerrand" geschaut und uns besonders über die enorme Gastfreundschaft gefreut. Es gab nicht eine Begegnung, die wir als negativ bezeichnen würden und das ist schon erstaunlich. 

Besonders Portugal ist uns ans Herz gewachsen. Die ruhige und freundliche, weniger laute Art hat uns angesprochen. Wir fühlten uns als Gäste sehr wohl und haben trotz Sprachbarrieren bei persönlichen Begegnungen versucht "Danke" zu sagen.

Ganz besonders wird uns das Licht in Erinnerung bleiben, das einfach nur verzaubert und dadurch der Frühling dort immer zu Hause ist. Nicht unerwähnt soll die Sauberkeit in Portugal bleiben, was man von Spanien-Andalusien manches Mal nicht sagen kann.

Alles in allem hat die Iberische Halbinsel wundervolle Landschaften und zahlreiche kulturelle Bauten zu bieten, wovon wir nur einen kleinen Teil gesehen haben.

Ein Grund, um wieder zu kommen, um uns das anzusehen, was wir zeitlich nicht mehr geschafft haben. 

Wir hätten es auf jeden Fall länger ausgehalten, aber Zuhause ist es auch schön - und die Option wieder auszureißen, bleibt jederzeit.


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Was für eine schöne Zeit haben wir erleben dürfen! Danke! ( Bild Andalusien)
Was für eine schöne Zeit haben wir erleben dürfen! Danke! ( Bild Andalusien)
Und nun sind wir wieder für ein paar Wochen zu Hause in "Klein Schweden", bevor uns das Fernweh überfällt und wir von Mitte August bis Ende September die nächste Tour nach Sardinien🤗 mit dem Womo starten.
Und nun sind wir wieder für ein paar Wochen zu Hause in "Klein Schweden", bevor uns das Fernweh überfällt und wir von Mitte August bis Ende September die nächste Tour nach Sardinien🤗 mit dem Womo starten.