Teil 2  

Reiseberichte  

Frankreich

Polen 

Holland 

Tschechien und Ungarn 

Deutschland Kurzreisen


Süd-Frankreich

Der Plan war, nach einer längeren Zeit mal wieder einen "Badeurlaub" an der französische Mittelmeerküste zu machen. Das wurde dann  2010 und 2011 umgesetzt, wie die Bilder zeigen.

Es ist wirklich eine bezaubernde Küste, dieses Licht und das bergige Hinterland - einfach traumhaft. Aber auch touristisch sehr gut besucht.

Gleich nach der Wende 1990 hat es uns mit dem ersten Wohnwagen an die schönen Stände der Cóte d' Azur verschlagen. Die Tour haben  wir dann bis 1994 jedes Jahr wiederholt. Damals waren wir noch "urlaubsreif" und wollten die Sonne und das Meer genießen und die Beine hochlegen.

Der Camping in Le Lavandou war unser Ziel für die gesamten Urlaubswochen und von dort haben wir dann die unmittelbare Umgebung per Auto erkundet.

Ein besonderer Ausflug ist u.a. Bormes-les Mimosas, das ein wahres Labyrint von Gäßchen  mit bunten Gärten, vielen Lädchen und hübschen Plätzen hat. Genauso die Palmen-Stadt Hyères und die Halbinsel Giens sowie das Cap Brègancon.  Überall hat man ein weitreichendes Panorama mit viel Grün. Auch das Dorf Collobrières (Maronenkonfitüre) und das Dorf Gourdon (Adlernest über den Schluchten)  sowie die idyllische Blumenstadt Grasse haben uns sehr gefallen.

Einmal sind wir dann auch ins berühmte St. Tropez gefahren und spazierten am Hafen entlang. Dort haben sich die Besitzer der Jachten von den Urlaubern "begucken"lassen..............eine fremde Welt für uns.

Wahrscheinlich war es für uns 2011 die vorerst letzte Tour in Frankreichs Süden. "Unser" Campingplatz war nach fast 15 Jahren nicht mehr so schön, wie wir ihn in Erinnerung hatten. Überall wurden Campinghütten auf engsten Raum hingebaut, auch unzählige schmucklose Stellplätze für die Womos sind entstanden. Dafür mußten viele schattenspendende Bäume weichen und der Platz hat nach unserer Meinung seinen Charme verloren. SCHADE! 

Aber es gibt ja noch viele andere schöne Ecken. Zum Beispiel der  "Grand Canyon".

Diese mehrtägige Tour ist uns aus den neunziger Jahren besonders in Erinnerung geblieben. Es ist Europas spektaluärster Canyon. Er ist bis zu 700 m tief und an manchen Stellen nur 6 m breit. Man kann dort Bungeespringen, Wandern, Baden, Klettern, Panoramastraßen fahren und das Flußbett durchwandern. Der Canyon liegt unweit der Route Napoleon. Diese Route zu fahren, war mit unserem Wohnwagen grenzwertig. Das Glück war damals auf unserer Seite. Wir hatten keinen Gegenverkehr. Es ist eine tolle Route, mit einer super Aussicht. Und man kann sich über die Geschichte Napoleon's informieren, wenn man  Stopp's in den Dörfern macht.

Nach Südfrankreich sind wir entweder über die Schweiz reingefahren mit Stopp in dem alten Städtchen Annecy (Frankreich). Dort gibt es einen schönen Camping hoch oben am See. Oder wir fuhren über Italien mit Stopp an der Ligurischen Küste entlang. Beide Routen sind jedoch sehr besonders. 

Annecy liegt eine Autostunde vom Mont Blanc entfernt. Die Viertausender der Savoyen waren noch im Sommer schneebedeckt. Wunderbare Fernsichten, auch an der ligurischen Küste in Italien, haben uns begeistert. Nur bei einer "Schussfahrt nach San Remo" hat unser Wohnwagen etwas gelitten. An der italienischen Küste waren die Plätze meist überfüllt und zu "laut", wie allgemein im Sommer in Italien, wenn wir auf der Durchreise waren.

Alles in allem waren diese Urlaube in der Sonne Frankreichs immer gut zum Seele baumeln lassen.

 Wir haben rein zufällig immer zur gleichen Zeit ein Camperehepaar in Le Lavandou wiedergetroffen und der Kontakt besteht noch.
Wir haben rein zufällig immer zur gleichen Zeit ein Camperehepaar in Le Lavandou wiedergetroffen und der Kontakt besteht noch.


Polen

Die Masuren - Land der tausend Seen


 Rückblick 1980   - Fahrt mit dem Trabbi -

Unsere Tochter war sechs Jahre alt und wir hatten für sie auf der Rückbank der "Pappe" aus Platzmangel eine Art "Hochbett" gebaut. (Gurte zum Anschnallen gab es zu der Zeit im Trabi nicht.) Das Auto hatte so viel Camper-Gepäck geladen! Und als wir nach drei Wochen wieder zu Hause ankamen, war die hintere Blattfeder gebrochen. Kein Problem, denn man konnte am TRABI alles reparieren. 

Es war gerade die Zeit der "Solidarnosch"-Bewegung.  Zu kaufen gab es für Zloty nichts und wenn wir was bekamen, dann nur im "Tausch". Und was kurios war, wir mußten pro Tag 30,00 Ostmark in Sloty eintauschen. Das meiste davon tauschten wir dann wieder zurück. Weil wir wussten, was uns in Polen erwartet, hatten wir zu Hause Fleisch zum Mitnehmen eingeweckt und die Gläser dann gegen Butter, Brot ,Obst u.ä. eingetauscht. Einmal bekamen wir einen ganzen Wassereimer geangelte Fische für 2 Gläser Fleisch!  Zuletzt konnten wir keinen Fisch mehr sehen! Ja, das sind Erlebnisse, die man nicht vergißt.

Die Masurischen Seen waren damals kaum touristisch erschlossen, alles wild und fast nur Biwakplätze. Und doch hat es uns Spaß gemacht mit den Polen gemeinsam am Lagerfeuer zu sitzen und der Gitarre zu lauschen.Und manchmal auch bis in die Nacht um über politische und gesellschaftliche Veränderungen zu diskutieren. Wir haben später noch ähnliche Camper-Urlaube in Polen erlebt und das gesellige Beisammensein auf den Biwakplätzen hat uns immer sehr gefallen. 


Das war ein gedanklicher Rückblick mit den Bildern dazu.


Die Polnische Ostseeküste       

Außer Swinemünde (Usedom) kannten wir die Ostsee-Küste Polens nicht. Das wollten wir ändern und besuchten außerhalb der Ferienzeit in den Monaten Mai und Oktober 2006 die Polnische Ostseeküste bei noch herrlichem Wetter.

Damals war unser Golden Retriever noch an unserer Seite. Er wurde nur 8 Jahre alt.

 

Die Ostseeküste Polens erstreckt sich von der Insel Usedom bis hin zur Frischen Nehrung östlich hinter Danzig. Das sind 500 km strahlend weiße Sandstrände, Dünenlandschaften und bewaldete Steilufer. Weil wir immer außerhalb der Saison unterwegs gewesen sind, haben wir vom pulsierenden Strandleben nichts mitbekommen. 

Tipp: Nicht unbedingt reisen, wenn in Polen Ferienzeit ist. Dann kann es schon sehr voll und etwas lauter werden.

Das ist das hübsche Seebad Mielno nahe Kolberg.

Hier ein paar Bilder vom Slowinzischen Nationalpark (Dünenwanderung) zwischen Rowy und Łeba. Endlose Weite und dann plötzlich ein heller Gipfel, der auftaucht. Die Wanderdüne ! Der Weg ist mit Pfosten markiert und dann das Tosen der Brandung! Wunderbare Wanderung zum Leuchtturm und zurück.Und fast alleine.

Das ist ein Freilichtmuseum im Minidorf Kluki (Klucken). Es ist ein Ort , der die Alltagskultur der Slowinzen dokumentiert, die nach 1945 Polen verlassen haben und befindet sich unweit des Dünengebietes. Man kann gut einen halben Tag für dieses Museum einplanen, aber es ist erst ab Mai geöffnet.

Unsere Fahrt führte uns auch an die Küste der Kaschuben, zwischen der Halbinsel Hel und Łeba.  Im Hinterland der Kaschubischen Schweiz liegen ein paar verträumte, aber hübsch anzusehende Städte, Dörfer, Wälder und Seen.   

Die Dreistadt: Sopot, Gdynia, Gdańsk

Die Westerplatte Danzig (Beginn 2.Weltkrieg)

Rast an der Weichselmündung

Die Weichsel bahnt sich mit ihren Nebenflüssen südöstlich von Danzig den Weg in die Ostsee. Das Übersetzen mit unserem Wohnwagen war auch ein Erlebnis, denn eine kleine Fähre verbindet die beiden Ufer.

Das Frische Haff und die frische Nehrung

Diese Landzunge kann man bis zur russischen Grenze befahren. Mit Reisepass und Visa auch weiter. Das Frische Haff  ist eine Lagune, die ein ganz besonderes Licht zaubert. Die einstigen Fischerorte der Landzunge haben sich zu schmucken Ostseebädern gemausert. Die herrlichen Strände an der Nordseite der Frischen Nehrung zum offenen Meer hin sind einfach nur traumhaft. Sie zählen zu den saubersten und zu den schönsten an der Ostseeküste. Dieser Teil wird auch Bernsteinküste genannt. Wer sich nach einem heftigen Sturm auskennt, braucht das "Gold" nur noch einzusammeln. 

Wir haben uns ein paar Kilometer östlich der Weichsel das bedeutendste Monument der Ordensritterzeit, die mächtige Marienburg angesehen. Es ist der größte Backsteinbau Europas und kurz gesagt, eine mittelalterliche Ritterburg, wie aus dem Bilderbuch.

Das Städtchen Elbingen stand ganz oben auf unserer Liste und drei Gründe sind es, weshalb wir dort ein paar Tage geblieben sind. 

Zum einen: der berühmte Elblag-Ostróda-Kanal, zum anderen die gut restaurierte Altstadt mit den hübschen Giebelhäusern und der kleine, aber feine Camping direkt am Wasser unweit des Hafens. (Er ist nicht einfach zu finden).

Der kleine Camping in Elbingen

Das ist die Fahrt auf dem Oberlandkanal (Kanał Elblaski).

Er wurde um 1850 gebaut, um für den langwierigen Landweg (Holztransporte) eine Alternative zu schaffen. Die Seen, die es zu verbinden galt, liegen auf unterschiedlicher Höhe. Deshalb wurden "Landschienen" verlegt und das Schiff buchstäblich mittels Stahlseil auf Rollen über den Berg gezogen.  (einTeilabschnitt sogar bis zu 100 m Höhenunterschied) 

Die Kanalfahrt führt durch Vogelschutzgebiete und ist dort die größte touristische Attraktion. Sie dauert bis zu 11 Stunden, man kann auch Teilstrecken absolvieren.Das haben wir gemacht.

FAZIT:

Polen ist wirklich eine Reise wert und wir haben zu keiner Zeit ein Unwohlsein gehabt. In all den Jahren wurde uns nichts gestohlen, weder auf dem Camping noch auf den Biwakplätzen.

In Anbetracht des zunehmenden Wohnmobiltourismus ist das Land Polen eine Alternative  z.B. zu Frankreich oder Italien. Natürlich nur außerhalb der Ferienzeit, denn die Polen lieben ihr Land und dementsprechend voll sind die Strände und Touristenzentren.


Holland

Schon öfter haben wir es vorgehabt, zur Tulpenblüte nach Holland zu fahren und den Keukenhof zu besuchen. Die buntleuchtenden unzähligen Tulpenfelder wollten wir mal sehen! 

Das haben wir dann auch gemacht und sind 2013 gut zwei Wochen nach Nordfriesland und durch Nord- und  Mittelholland gereist. Auch die Städte Amsterdam, Alkmaar, Den Helder und die Insel Texel haben wir uns angesehen. 

Wir sind von Friesland den Deich (ca. 30 km) nach Nord-Holland gefahren und in Den Helder haben wir auf die Insel Texel übergesetzt. Das war ein Ziel von vielen.

Die Insel Texel ist Nordhollands grösste Wattinsel. Im Sommer wird sie von der dreifachen Menge an Besuchern aufgesucht, die dann hier den Urlaub verleben. 

Die Strände sind unendlich lang. Man kann die Insel vorbei an sattgrünen Wiesen (überall Schafe) und an Kiefern-und Mischwäldern entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad  ("Lieblingsgefährt der Holländer") auf einem super ausgebauten Wegenetz erkunden.

Sehenswert ist das Käsespektakel in der Altstadt von  Alkmaar, wenn die Käseträger mit dem Boot kommen und dann weiter zu Fuß zur Stadtwaage am Markt eilen.  (Freitagvormittag von April-September). Das haben wir uns mit  v i e l e n  anderen Schaulustigen natürlich auch angesehen.

Der Keukenhof durfte nicht fehlen und so schlenderten wir in aller Ruhe einen Tag lang bei Sonnenschein durch diesen "Tulpenpark". Hunde waren auch erlaubt, toll für Sweety.  

Auf Amsterdam waren wir natürlich auch neugierig. Wir fuhren mit der Bahn ca. 20 Minuten samt Hund ins Zentrum. Das war ganz entspannt, denn die Parkplatzsuche wollten wir uns ersparen. Wir haben zuerst eine Grachtenfahrt gemacht und uns so einen ersten Eindruck verschafft. Die Stadt ist eine Mischung aus historischem Ambiente, entspannter Lebenslust und dem Flair einer Weltstadt. Ganz besonders ist es der Zauber, den die vielen hundert Grachten Amsterdam verleihen. Man kann sagen, es ist das "Venedig des  Nordens". Die Wasserarme durchziehen die Stadt malerisch und die Barkassen schippern die Touristen durch die schmalen Kanäle. Man verschafft sich so einen guten Einblick und die Füße sagen danke.Besucher gab es überaus  reichlich! Dann noch einen Bummel durch die alten Gassen und hier da eine Kleinigkeit gekauft und eh wir uns versahen, war der Tag vorüber. Die Bahn brachte uns wieder an den ländlichen Rand der Stadt, wo wir unseren kleinen Campingplatz hatten. 

Ja, man kann sagen, es waren ein paar schöne Tage. Wir haben viel Neues entdeckt und beim  Erkunden aufgepasst, damit uns die Fahrräder nicht überrollen. (SCHERZ)

Tschechische Republik

Unzählige Male in den vergangenen 40 Jahren, ob im Winter oder im Sommer, haben wir Spindlermühle als eine Art Zweiturlaub besucht. So gar ein Weihnachtsfest und einen Jahreswechsel haben wir dort gefeiert.

Im Winter schneesicher und im Frühling/Herbst das ideale Wanderwetter mit überschaubaren Touren.

Spindlermühle, das ist die touristische Hochburg im Riesengebirge und glänzt mit einer sehr guten Infrastruktur. Im Winter bieten die Pisten und Loipen sportliches Vergnügen und im Sommer die Wanderwege und Naturlehrpfade des Nationalpark Riesengebirge. Egal, welche Wanderwege man läuft, sie sind alle gut erschlossen. Und ein großes Angebot an Bauden mit echten böhmischen Spezialitäten laden zum Rasten ein. Der Wanderweg zur Elbquelle oder zur Sçhneekoppe (höchster Gipfel des Riesengebirges mit 1602 m) sind natürlich die Höhepunkte einer Wanderung.

Der Campingplatz befindet sich direkt in Spindlermühle. Er hat einen tollem Blick auf die Berghänge und ist in den letzten Jahren zum Schmuckstück umfunktioniert worden. Es stehen, wie fast überall auf den Plätzen, auch gut ausgestattete Holzhäuschen zur Verfügung, falls man ohne WW oder Womo kommt. Er ist das ganze Jahr geöffnet, auch für die Wintersport. 

Günstig ist der Platz nicht mehr. Man hat die Lage erkannt und die Preise "angeglichen".(Stand 2017)

Wir haben einige Jahre auch Ski gelaufen. Die ersten Jahre haben wir Langlauf gemacht und dann nach dem Besuch einer Skischule auch einige Jahre Abfahrtlauf. Das hat uns viel Spaß gemacht. Hier ein paar Bilder:

(Nach jeweils einer Knie-Op bei uns beiden war es dann vorbei mit dem Ski-laufen.)


Dann später auf den Weg in den Süden hat uns  Tschechien nicht losgelassen. Wir suchen uns jetzt auch immer Alternativstrecken, wenn wir in den Süden reisen, die durch dieses Land führen.So können wir während der Reise hier und dort etwas neues entdecken.  

Der Plan war u.a. auf den Weg nach Kroatien folgende Stadt zu erkunden:

Wir wollten uns Český Krumlov (Krumau) in Böhmen ansehen.

Der Fluß, die Moldau, mit ihrer "krummen Au" gab dieser Stadt ihren Namen. Dieses mittelalterliche Städtchen (UNESCO geschützt) quillt vor Sehenswürdigkeiten fast über. Man spaziert vorbei an den prächtigen Häusern, mittendrin die Moldau und (nach der Prager Burg)  das größte Schloss Böhmens. Das es hier so schön ist, haben außer uns auch viele andere Reisende entdeckt. Dementsprechend voll ist die Stadt, besser außerhalb der Saison einen Besuch einplanen.

Wir haben außerhalb der Stadt einen Camping im Grünen angefahren. Es gibt aber auch in der Stadt zwei Stell/Campingplätze, die uns leider zu voll waren. Im Sommer kann man ein Kanu ausleihen und durch die "Stadt" paddeln. Alleine das Zuschauen, wenn man in einem der hübschen Cafès sitzt, macht Spaß. 

Einige gehen auch unfreiwillig baden!

Bei der Durchreise durch Tschechien legten wir auch Stopps in Prag ein ! Eine Stadt, von der wir begeistert sind, die aber zu jeder Zeit des Jahres sehr gut besucht ist. Campen kann man auf einer Insel mitten in der Stadt.


Tagesausflüge: u.a. von Spindlermühle nach Breslau (Polen) oder Karpacz (Polen)


Die Touren in Tschechien sind immer wieder eine Bereicherung. Wir haben uns in den Jahren kleine und grössere Städte mit den hübschen Marktplätzen und den typischen Laubengängen angesehen und uns über die restaurierten Häuser gefreut. Auch der Böhmerwald war in den 90iger Jahren mehrmals ein Reiseziel von uns, so wie z.B. auch die Städte Marienbad, Karlsbad, Melnik u.mehr.

Der Kurort Hévíz in Ungarn

Der Kurort Hèvìz (deutsch:warmes Wasser) ist eine Kleinstadt in Ungarn und liegt 5 km vom Balaton (Plattensee) entfernt. Wir waren für eine Woche im Herbst 2008 auf dem gegenüberliegenden Camping und haben uns gut entspannt.

Dort steigt man in den Thermalsee mit seinen natürlichen Heilquellen. Ein Krater in Hévíz sorgt dafür, dass die Gäste das ganze Jahr bei + 35 Grad baden können. Dieser Krater in 38 m Tiefe spuckt jede Sekunde ca. 400 Liter heißes Wasser aus. Er ist angereichert mit Kalzium, Magnesium und Kohlendioxid. 

Trotz des hohen Schwefelgehaltes riecht der über 4 ha große See nicht übermässig.  

Das heilende Wasser lockt jährlich hunderttausende Besucher an.

Hier einige Bilder:

Tunesien

Das war unsere erste und bisher einzige Flugreise. Und nur deshalb, weil unser "Chef am Lenkrad" sich das Bein gebrochen hatte und der geplante Sommerurlaub mit dem Wohnwagen ins Wasser fiel. 

So sind wir im November 1994 nach Tunesien (Hammamet) geflogen - und geflogen sind wir sprichwörtlich, denn der Hin- und Rückflug war mit mehreren Luftlöchern gespickt. Von Stund an verweigerte unser "Chef" das Fliegen! 

Und wir schafften uns einen Hund an.....

Das Ötz-Tal  (in den Alpen Östereichs)

Wir wollten mal wieder ein Hochgebirge sehen und in die Berge "wandern", so wie damals in Rumäniens Karpaten und so fuhren wir 1999 in die Ötztaler Alpen nach Östereich. Im Dörfchen Huben suchten wir uns den Natur-Campingplatz aus und verlebten dort zwei schöne Wander-Wochen bei sehr gutem Wetter.

Wir wanderten in mehreren Touren (Region Vent) auf 2000 m Höhe und hatten einen traumhaften Blick auf einige der vielen Dreitausender.

Das Ötz-Tal ist 65 km lang und wir schauten uns  Sölden, Gries und Obergurgl an.

Eine lange Wanderung unternahmen wir zu den Rofenhöfen. Weil wir eine Hängebrücke  (46 m lang und 31 m tief) überqueren mußten und Höhenangst hatten, war das eine Überwindung, die man nicht vergißt. 

Der Urlaub war zwar anstrengend, aber auch sehr nachhaltig.

Unsere damalige Golden Retriever Hündin hatte viel Spass, die Fährte der Murmeltiere aufzuspüren, die sie quieken gehört hat. Zur Abkühlung sprang sie dann in den eiskalten Bergsee, um ein Bad zu nehmen.


Italien  -  Der Garda-See

Wir waren 1992 schon einmal über Pfingsten am Gardasee und hatten ganz vergessen, wie schön die Region ist. Es war (weiße) Ostern und kalt in Deutschland und so entschieden wir uns spontan 2017 einen Tripp für 10 Tage an den Gardaseee zu machen. Dieser See ist ja der größte Italiens und liegt zwischen den Alpen im Norden und der Tiefebene im Süden. Das Nordufer wird umsäumt von Zweitausender, dem Monto Baldo Gebiet. Das Panorama vom Monte Baldo auf den See hinunter haben wir uns nicht entgehen lassen. Das Wetter hat mitgespielt. Auch die Orte, wie Garda, Bardolino, Lazise, Limone und Torbole haben wir nach und nach per Autofahrt erkundet.

Nach dem Winter war es einfach schön, den Oleander, die Zypressen, die Olivenhaine , die vielen Blumen und die Palmen zu sehen. Ein Hauch von Frühling und Sommer! Es war gut für die Seele und wir brachten den Frühling mit nach Hause.


Viele Kurzreisen, Wochenendtouren und auch längere Urlaube in unserem schönen Deutschland haben wir natürlich auch in den fast 50 Camper-Jahren  unternommen.......... Eine Aufzählung sprengt die Seite. Deshalb schreibe ich nur über einige Roadtrip, die wir in kürzerer Zeit unternommen haben.

Die Insel Sylt 

Im Januar/Februar besuchten wir die Insel Sylt. Und zwar viele Jahre nacheinander!

Das ist Erholung pur, Strandspaziergänge ohne Ende, der Wind, die salzige Luft, der breite unendlich lange Sandstrand, die Weite der Dünen. Sogar sonnenhungrige Robben tummelten sich am Strand! Und diese Ruhe!

Wir sind immer in der Ferienwohnung und nicht auf dem Camping, weil unser Kastenwagen nicht "wintertauglich" ist.

2 Bilder vom Wenningstedter Strand 

Bilder vom Kurzbesuch in die Universitäts- und Hansestadt Greifswald 

und in die Hansestadt Stralsund

Diese beiden Städte haben aufgrund der Backsteingotik ein ganz besonderes Flair. Fast alle Gebäude wurden in den letzten Jahren restauriert. Wir freuen uns sehr darüber, weil wir den Zerfall der Altstädte in den 40 Jahren DDR miterlebt haben. Ein Besuch lohnt sich wirklich sehr. Und außerdem kann man toll bummeln.   


Ein Roadtrip 

nach Swinemünde (Polen) auf die Insel Usedom im Oktober 2018

Heute ist Sonntag und die Uhr wurde zurückgestellt. So hatten wir unser Frühstück vorzeitig beendet und die Frage war, was machen wir? Bevor unser Camper in den Winterschlaf geschickt wird, nutzen wir die frühe Stunde und machen eine Tagestour nach Swinemünde!  Parkplatz direkt am Strand:

53.925556  ,  14.229167

Ein Seebad!

Es ist das "polnische Rimini auf der Insel Usedom" mit einem bezaubernden Flair, so lese ich es in einem Zeitungsartikel. 

Die Promenade, auf der man langspaziert, beeindruckt und die vielen alten Villen aus der Gründerzeit haben sich  in den letzten Jahren herausgeputzt.  Sie sind wirklich sehr schön geworden, das war zur kommunistischen Zeit nicht so. Der Ort wächst, blüht und gedeiht. Da trifft die historische Bäderarchitektur auf das quirlige Promenadenleben, selbst jetzt noch im Spätherbst. Hier laden die Restaurants, Cafè's und Plätze zum Verweilen ein.

Aber ganz etwas besonderes ist der Strand!  Er ist übertrieben gesagt, so breit, wie eine "zehnspurige Autobahn" (wenn es nicht gerade, wie heute gestürmt hat). Dazu der blaue Himmel und ein feiner, heller Sand und dann das brausende Meer!!!

Was will man mehr?

Wir genießen diesen Tag, lassen uns den Wind um die Ohren wehen und bewundern die geschäftstüchtigen Händler, die an diesem Sonntag warme modische Mützen zum Verkauf anbieten. Und es wird gekauft!

Das Termometer zeigt nur + 8 Grad und selbst die Möwen bleiben am Strand sitzen, weil es Ihnen zu windig ist.

Nach einem langen Spaziergang stärken wir uns in einem der zahlreichen Cafes mit den tollen frisch gebackenen Waffeln und sagen Tschüß bis zum nächsten Mal!

Gedanke

Wir hoffen, das dieses Seebad seinen Charme behält und nicht der Bauwut zum Opfer fällt. Nach unserem heutigen Eindruck würden wir uns wünschen, die Verantwortlichen erkennen es.

Die polnischen Ostsee-Kurbäder: Kollberg und Misdroy

Road-Trip am 30. und 31.10.2018

Auch die Seebäder Misdroy und Kolberg haben sich tüchtig herausgeputzt. Die Strandpromenaden sind alle vom feinsten! Vor über zehn Jahren waren wir das letzte Mal hier. Es sieht alles sehr schmuck aus und wir waren überrascht, wie viele Gäste sich zu dieser Jahreszeit hier noch tummeln. 

Aufgrund der Solequellen ist Kolberg der größte polnische Kurort und man trifft hauptsächlich deutsche Gäste an. Das Kurviertel mit den vielen neu gebauten "Kurvillen" ist durch die Grünanlagen und der Bahnlinie vom Stadtgebiet getrennt und so ist es doch recht verkehrsberuhigt. Wir standen mit dem Womo in diesem Bereich, ausgesprochen ruhig auf einem gemischten Platz (lt.Camper-Kontakt), und machten diese Tage lange Spaziergänge am fast 150 m breiten Sandstrand. Auch kulinarisch kann man sich sehr gut verwöhnen lassen.

Es waren zwei schöne Sonnentage und der "Goldene Oktober" verabschiedet sich mit einem  herbstlichen Sonnenuntergang.  

Weihnachtliches Flair in Stettin am 2. ADVENT

Wunderschön,  das Lichtermeer am Stettiner Schloß !